Selbstverständnis


Sie sind ok. Und ich bin es auch.

1962 geboren, stamme ich aus Bern und Zürich und bin fühlend, denkend wie sprachlich durch die Schweiz geprägt. Seit 2008 zog es mich nach Frankfurt wo ich heute lebe. Ich arbeite hier wie weiterhin in der Schweiz.

Mein Leben hat aus mir einen profilierten Menschen gemacht. Ich bin brauchbar und unbrauchbar. Man kann mich mögen oder nicht. Ich bin nicht immer nett oder angenehm. Ich bin lieber herausfordernd und ringend darum, wer man als Mensch sein könnte. Das 'Wie?' ist mir wichtiger, als das 'Was?' - und das 'Wofür?' ist mir wichtiger, als das 'Warum?'.

Was für mich daher gilt: Sie sind ok. Und ich bin es auch. Ob wir uns dann mögen oder nicht, spielt mir keine Rolle. Dass Sie Sie bleiben dürfen ist mein Verständnis fürs Miteinander, ob es mir passt oder nicht.


Lebensschulen - Was prägt mich?

Philosophie des Existenzialismus
Da ist zum einen die Erziehung durch meine existenzialistisch orientierten Eltern. Besonders mein Vater prägte mich in dieser nackig-machenden Denkform und kritisch distanzierten Haltung, die von vielen Menschen eher 'negativ bzw. unangenehm' empfunden wird. Ich schätze heute das Blanke und Franke, auch wenn es anstrengend ist und es sich zumutet. Wo sonst sollte Veränderung und Entwicklung beginnen, wenn nicht am unbeschönigten Grund der Dinge?


Sach- und Sozialzielorientierung aus dem Management (Blake / Mouton)
Dieses kritische Denken brachte mich als Marketingleiter in der Welt des Managements weit und führte mich zu grösseren Aufgaben. Die Betriebswirtschaft und Führungslehren prägten mich insofern, dass nicht einzig der Mensch im Mittelpunkt steht, sondern Sachziele ebenso nach Verantwortung, Zeit und Achtsamkeit rufen, etwas das uns Menschen leiden lassen kann.


Der wertfreie personenzentrierte Ansatz Carl R. Rogers
Drittens ist da die mit über 40 Lebensjahren abgeschlossene Ausbildung zum Gesprächsberater, im Sinne von Carl R. Rogers, der den wertfreien, personenzentrierten Ansatz lehrt, eine Form empathischer, wertfreier Annahme dessen, was ist. Diese fünf Jahre Entwicklung liessen mir meine Persönlichkeit einige Mal auf meinen Grund gehen um daran zu wachsen.


Was habe ich angenommen?

  • Ich bin durch meine Kindheit geprägt, höchste Aufmerksamkeit und Sensibilität einzusetzen.
  • Ich bin durch das Erkennen meiner Begabungs- und Sensibilitätsanteile geprägt.
  • Ich bin durch meine Erkenntnisse aus meiner Lebenserfahrung geprägt,
    • zentriert darauf, dass ich gut lebe, was immer das für mich heissen mag
    • dass ich auf mich höre, auf meine Gefühle und meine Bedürfnisse, so dass es mir gut geht
    • geklärt, worin ich bedürftig bin, so dass ich auf mich achten kann
    • bewusst, Verträge erst als Selbstverträge mit mir / vor mir zu vereinbaren
    • stark, weil ich ein gewachsenes Selbstgefühl besitze und mich daher selber orten vermag

Seit sechs Jahren prägt mich, ein stimmiges, schönes und echtes Leben zu leben. Ich bin endlich mit all meinen Rädern auf den Schienen und in der Spur. Ich fühle mich in mir wohl und was dennoch bohrt und nagt, das gehört bewusst zu meinem Wesen, eine Art unendlicher Motor, den ich heute zu steuern weiss.

Wenn ich mich frage, ob ich heute geeignet bin, meine Dienstleistung anzubieten, das Personal Coaching, u.a. für Hochbegabte Hochsensible Erwachsene, dann fühle ich in mir ein kräftig strahlendes Ja. Damit bin ich.


Anmerkung

Ich habe, wie andere reife Menschen ca. 40 Ausweise, Diplome, Zertifikate und Mitgliedschaften bis hin zu Medaillen. Die zeichnen aber mE mich nicht wirklich aus. Was zählt, so meine Orientierung, ist, was jemand aus seinem Leben, seinen Schulen und Ausbildungen, seinen Erfahrungen und Verlusten ANNEHMEN mochte, was man verinnerlicht hat und womit man in seiner inneren Festigkeit firm ist

  • Was ist in einem übergegangen?
  • Was hat sich verinnerlicht?
  • Worin ist jemand ein Held und Könnerin, ein/e Vermögende/r?
  • Und was ist in ihr oder ihm Haltung und Eigen'Art geworden?
  • Was ist vorgelebte Handschrift und Hygiene?
  • Worin ist man firm?

Danach sollte mich jemand fragen. Und damit trete ich an.

Herzlich

Jona Jakob

Es ist nicht wichtig für mich, was Du studiert hast. Ich möchte wissen, was von Dir übrig bleibt, wenn alles Äußere von Dir abfällt. Ich möchte wissen, ob Du mit Dir selbst alleine sein kannst.

Oriah Mountain Dreamer - Kanadische Autorin